stadtimerkei kassel

Zur Arbeitssweise

Die Grundlage unserer Arbeit ist die Liebe zu den Bienen und die anhaltende Faszination für das imkerliche Handwerk. Das notwendige Fachwissen dafür hat sich Marie Heppner durch eine Berufsausbildung zur Tierwirtin Fachrichtung Imkerei erworben.

In unserem Teil der Welt können die Bienen nicht mehr alleine überleben. Wir sorgen dafür, dass sie ein sicheres Quartier und ausreichend Nahrung haben, wir halten sie gesund und sorgen auch mit für den Erhalt der genetischen Vielfalt. Die Bienen lassen im Gegenzug die Umgebung blühen und Früchte tragen. Der Überschuss an Honig, der dabei entsteht, wird von uns geerntet und mit der größten Sorgfalt abgefüllt.

Wir werden öfters gefragt, ob man Stadthonig denn unbedenklich essen könne oder ob sich da etwa Schadstoffe von Autoabgasen oder der Industrie darin ablagern.

Dies ist eindeutig nicht der Fall. Die Blüten öffnen sich immer nur für kurze Zeit, so dass sich der Nektar nicht mit mit Feinstaub oder ähnlichem anreichern kann. Die Bienen sorgen da auch mit vor: Ist der Nektar etwa mit einem starken Spritzmittel belastet, stirbt die Sammlerin schon unterwegs und bringt das belastete Material gar nicht erst in den Stock. Andere Stoffe werden beim Umtragen des Nektars bzw. Honigs von den Bienen ausgefiltert und verstoffwechselt, so dass nur relativ reiner Honig eingelagert wird. Sollten immer noch schädliche Stoffe darin enthalten sein, diffundieren sie in das Wachs der Bienenwabe, wenn sie fettlöslich sind.

Der Honig, der im Glas landet ist ein qualitativ hochwertiges, naturbelassenes Lebensmittel und kann guten Gewissens verzehrt werden.

Bei der Honigverarbeitung richten wir uns nach den Vorgaben des Deutschen Imkerbundes:

Der Honig wird nicht über Bienenstocktemperatur (35 Grad ) erhitzt und es wird ihm weder etwas zugefügt noch entzogen. Der Wassergehalt liegt bei Maximal 18%.
Unsere Bienen sollen sich so naturnah und wesensgemäß wie möglich entwickeln können. Die imkerlichen Eingriffe werden auf das absolute Minimum beschränkt und der Einsatz von Gift und Chemie ist natürlich Tabu.

Bei unserer Betriebsweise orientieren wir uns zudem an den Richtlinien für eine ökologische Bienenhaltung wie sie beispielsweise Bioland oder Demeter formulieren: 

  • Die Beuten sind aus Holz, das mit einer ungiftigen, bienenfreundlichen Farbe behandelt ist.
  • Bei der Varroabekämpfung werden ausschließlich organische Säuren verwendet, die keine Rückstände im Wachs oder im Honig hinterlassen.
  • Die Bienen überwintern größtenteils mit eigenem Honig.
  • Die Flügel der Königin werden nicht beschnitten